2012 Stubaier Höhenweg

Wir gingen von Neustift bis zur Franz-Senn Hütte.

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1.Tag: Anreise nach Neustift und Aufstieg zur Innsbrucker Hütte

Nach der Anfahrt mit dem Auto, die ungefähr 1 1/2 Stunden betrug, stellten wir das Auto auf den Parkplatz der Neustifter Gondel ab. Um 9 Uhr begann unsere Wanderwoche. Von der Bergstation der Gondel liefen meine Mutter und ich 25 Minuten (statt 45 Minuten) zu Elferhütte hinauf. Nach einer kurzen Pause liefen wir auch schon weiter zu Karalm. Statt über den Elfergipfel zu gehen, gingen wir den Panoramaweg, da wir die Woche eher gemütlich angehen lassen wollten. Bei der Karalm gabs dann erstmal ein sehr leckeres Mittagessen. während meine Mutter noch einen Café trank streichelte ich zwei kleine Kälbchen. Von der Karalm stiegen wir weiter zur Innsbrucker Hütte auf. Hier sahen wir zum letzten mal für eine ganze Woche Bäume. Auf der Hütte kamen wir schließlich so um drei an. Allerdings sind wir nur ca. 3 Stunden gelaufen. Da wir so früh auf der Hütte ankamen, entschieden wir noch zu einem nahegelgenem See zu laufen, wo ich dann noch ein bisschen auf den umliegenden Geröllfeldern herumkletterte. Zurück auf der Hütte, gab 's dann Abendessen, und schon war der erste Tag auch schon vorbei.

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2.Tag: Innsbrucker Hütte zur Bremer Hütte

An diesem Tag mussten wir über einige Bergrücken klettern. Der erste davon war der sogenannte Sendersgrat. Bis dahin brauchten wir gut eine 3/4 Stunde. Der Weg nach oben war sehr abwechlungsreich. Es begann steil und wurde dann aber wieder flach. Auf der anderen Seite mussten wir dann natürlich wieder ins Tal hinunter. Auf einem leichten Weg durch Wiesen vom nächsten Bergrücken hinab sahen wir dann ungefähr 9 Murmeltiere. Im Vergleich zu letztem Jahr war das eine ganz schöne Menge. An einem kleinen See machten wir dann auch eine Pause. Der letzte Bergrücken war das Drauljöchel. Während dem 25 Minuten Abstieg sahen wir nochmal Murmeltiere. Insgesamt haben wir damit 11 Murmeltiere gesehen. Außerdem sahen wir einen Steinbock und einen Fuchs. Auf diesem Weg war eine Weggabelung, der eine Weg führte über einen Klettersteig zur Bremer Hütte, der andere durch das Tal und auf der anderen Seite wieder hinauf zur Bremer Hütte. Wir wählten den Klettersteig. Davor machten wir aber noch am Lauter See eine kleine Pause. Der Klettersteig war eigentlich nicht sehr schwer. Das einzigste was nicht so toll war, war die Felsspalte durch die wir vorher klettern mussten, denn da waren die Trittbrettchen ziemlich weit auseinander. Um 15:30 Uhr erreichten wir nach 6 1/2 Stunden reine Gehzeit die Bremer Hütte, wo es erstmal einen Kaiserschmarrn gab.

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3.Tag: Bremer Hütte zur Nürnberger Hütte

Da wir heute nur ein kurze Etappe vor uns hatten, standen meine Mutter und ich später auf als sonst. Es war ganz einfach: ein Aufstieg, dann ging dahinter wieder runter. Am höchsten Punkt den wir heute bestiegen haben, war ein kleines Zollhäusl.  Die letzten 15 Minuten zum Grat mussten wir hinaufklettern. Oben hatten wir eine genialen Ausblick und konnten schon die Nürnberger Hütte sehen. Von oben wirkte sie sehr nah. Wenn wir gedacht haben, dass wir da schnell hinkommen haben wir uns aber getäuscht. 1 Stunde lang ging es hinunter, bevor wir an eine schöne Landschaft kamen. Zwischen einer großen grünen Wiese schlängelte sich ein kleiner Fluss, der in einen schönen See mündete. Nach einer Kletterpartie kamen wir zu einem großen Fluss, an dem wir Pause machten. Danach begann es wieder mit einer kleinen Kletterpartie. Aber schon bald kamen wir an der Nürnberger Hütte an.

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4.Tag: Nürnberger Hütte zur Dresdner Hütte

Heute hatten wir wieder eine sehr lange Tour vor uns, deswegen standen wir wieder um halb 7 auf. Unser erstes Etappen Ziel war die Sulzenau Hütte. Da ging es über das Niederl hin. Von oben hatte man eine schöne Aussicht auf den Grünausee, der allerdings blau war. Insgesamt brauchten wir 2,5 Stunden bis wir bei der Hütte waren. Da es dann anfing zu regnen und zu gewittern, machten wir auf der Sulzenau Hütte erstmal eine kleine Pause. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, liefen wir weiter, wobei wir vorsichtig sein mussten, da die Steine rutschig waren. Auch konnten wir unsere Umgebung nicht sehen, da es sehr neblig war. Wir liefen über das Beiljoch zu Dresdner Hütte. Der Weg hoch war anstrengend und wir mussten viel klettern. Oben waren dann allerdings viele Steinmenschen. Von dort ging es wieder nach unten zur Dresdner Hütte. Auf dem Weg hat sich der Nebel dann schon verzogen. Auf der Dresdner Hütte gab es dann endlich eine schön warme Dusche! Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, fuhren wir noch mit der Gondel nach oben zum "Top von Tirol", von welchem wir dann eine sehr schöne Aussicht über die Alpen hatten.

 

5.Tag: Klettersteig

Da ich schon immer unbedingt mal einen Klettersteig machen wollte und es dort einen in der Nähe gab, buchten meine Mutter und ich uns einen Alpenvereinsführer, der mit uns diesen dann kletterte. Der Steig war sehr schön und auch nicht sehr schwer. Trotzdem fand ich, dass es eine sehr gute Idee war, zwischendurch einen Tag was anderes zumachen, was nicht nur Wandern war.

6.Tag: Dresdner Hütte zur Regensburger Hütte

Von der Dresdner Hütte brachen wir früh auf. Es gibt zwei kleine Teilwege, die aber bald wieder zusammen kommen zu einem. Wir wählten den Weg über den Mutterbergersee. Dort machten wir 5 Minuten Pause bevor es zu dem ersten hohen Punkt für heute geht, wo wir etwas länger Pause machten. Von dort ging es einen anstrengenden Weg zum höchsten Punkt des heutigen Tages. Dort gab es natürlich auch eine Pause. Wir ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen und aßen bisschen was. Dann machten wir uns an den steilen Abstieg. Nach einer riesigen Kletterei kamen wir unten an. Allerdings mussten wir noch über ein große moorartige Wiese gehen bevor meine Mutter und ich an der Regensburger Hütte ankamen. Doch es tat gut von unten hoch schauen und sagen zu können von da oben bin ich gerade runter gekommen. Die Landschaft hier war der Wahnsinn. Eine grüne Landschaft, die von einem weißen und roten Flüssen durchzogen waren. Der weiße war sehr viel größer als die vielen roten. Auch wenn die Roten auf den weißen Fluss trafen, vermischten sich die Farben nicht. Über einen kleinen Trampelpfad ging es durch diese Wiese. Dort waren wieder haufenweise Schafe. endlich kamen wir auf der Regensburger Hütte an. Dies war unsere letzte Nacht auf dieser Tour.

7.Tag: Regensburger Hütte nach Oberiss

In der Früh fällten wir die Entscheidung, dass wir noch zur Franz-Senn Hütte gehen sollten. Also gings los. Erstmal ziemlich gemächlich geradeaus. Dann kam ein riesiges Geröllfeld über das wir es dann nach oben ging. Danach mussten wir wieder über ein Geröllfeld nach unten. Es zog sich ewig dahin. Nach 4 Stunden waren meine Mutter und ich an der Franz-Senn Hütte. Dort machten wir eine Pause. Die letzte Etappe unserer Reise stand nun bevor. Der Weg nach unten nach Oberiss. Unten gab es dann noch was zu essen und zu trinken in der Oberissalm. Leider mussten wir dann schon nach Hause fahren.

 

Auf dieser ganzen Tour habe ich so viele Schafe gesehen, wie in meinem ganzen Leben noch nicht!

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